Koordinationstraining


Koordinationstraining bezieht sich im Allgemeinen auf die körperliche Gesundheit und die Fitness beziehungsweise auch auf sportliches, leistungsorientiertes Training.

Über gute koordinative Fähigkeiten zu verfügen ist beinahe gleichbedeutend mit einer hohen Lebensqualität – ein Mensch, der seinen Körper gut koordinieren kann trägt damit selbst viel zu einem gesunden, leistungsfähigen und ausgeglichenen Leben bei.

Kinder eignen sich koordinative Fähigkeiten in der Regel ganz von selbst an – sie haben von Natur aus einen großen Bewegungsdrang und lassen sich ganz natürlich eine Menge einfallen, um ihre koordinativen Fähigkeiten zu entwickeln: sie klettern auf Bäume, balancieren auf Mauern, und versuchen, lange auf einem Bein zu stehen- schon im Kleinkindalter kann man aber auch mit Kindern schon ganz gezieltes Koordinationstraining machen, das den Grundstein legt für eine gute Koordinationsfähigkeit im Erwachsenenalter.

Viele Erwachsene sitzen in ihrem Beruf viel oder müssen sich berufsbedingt einseitig bewegen, in diesem Fall ist ein regelmäßiges Koordinationstraining als Ausgleich zum Alltag hilfreich und unterstützend für die allgemeine Fitness und die Gesundheit. Ein gutes Koordinationstraining kann auch vorbeugende Wirkung haben, um bis ins Alter fit und beweglich zu bleiben.

Im Bereich der Rehabilitation nach Unfällen oder Krankheiten müssen koordinative Fähgigkeiten oft erst wieder in Schwung gebracht oft ganz neu erlernt werden – hierfür wurden spezielle Methoden des Koordinationstrainings entwickelt. 

Speziell entwickelt wurde Koordinationstraining auch für Menschen über 65 und älter, die sich so lange fit halten können. Im Alter ist man manchmal aus der Übung oder die koordinativen Fähigkeiten nehmen durch Krankheiten ab – besonders dann ist ein Koordinationstraining hilfreich, um noch einmal mehr Schwung zu bekommen und geistig und körperlich fit zu bleiben.

Das Koordinationstraining im sportlichen Leistungstraining dient dazu, sportliche Höchstleistungen zu trainieren. Hier wird oft mit speziell entwickelten Geräten trainiert. 

Was bedeutet Koordinationstraining?


Koordination im physischen Bereich bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Muskeln und Sensoren effektiv funktioniert. Dadurch wiederum, dass Bewegungsabläufe reibungslos ablaufen können, entsteht im Körper eine Stabilität, die Gelenke werden geschont und sind beweglich.

Menschen mit einer guten Gesamtkoordination können ihren Alltag gut bewältigen und sind leistungsfähiger.

Ein gutes und gut dosiertes Koordinationstraining hilft, diese Beweglichkeit und Flexibilität von Geist und Körper herzustellen bzw. wieder herzustellen und zu unterstützen.

Das Ergebnis davon ist ein ausgeglichenes Leben.

Bezüglich des gesundheitlichen Aspektes des Koordinationsttraining geht es einmal um Koordinationstraining für Kinder, Koordinationstraining für Erwachsene im präventiven Sinn und für mehr Fitness, und um Koordinationstraining für ältere Menschen oder für die Rehabilitation nach Unfällen o. Ä.

Beispiel für das Koordinationstraining mit Kindern


Kinder entwickeln sich von Anfang an ganzheitlich und damit auch körperlich sehr schnell. Gerade in den ersten Jahren werden auch wichtige koordinative Fähigkeiten erlernt und eintrainiert.

Im heutigen Alltag stehen viele verschiedene Multimediageräte im Mittelpunkt des Alltags, die auch von Kindern viel genutzt werden – dadurch bewegen sich Kinder deutlich weniger als früher und es fällt ein Großteil natürliches fein- und großmotorisches Koordinationstraining einfach weg – was wiederum große gesundheitliche Gefahren mit sich bringt. 

Gezieltes Koordinationstraining kann helfen, hier einen Ausgleich zu schaffen und kann auch den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern wieder anregen.

Hier als Beispiel eine praktische Übung zur Koordinationsschulung von Motorik und Koordination mit Kindern:

Das Kind sitzt an einem Tisch – vor jeder Hand liegt eine leere Streichholzschachtel, die mit beiden Händen parallel und gleichzeitig mit Streichhölzern gefüllt werden soll, sodass die Streichhölzer darin gerade zum Liegen kommen.
Das Kind bekommt nacheinander zunächst 5, dann 10 und schließlich 20 Streichhölzer zum Einordnen.
Weitergeführt kann die Übung noch, indem immer abwechselnd ein Streichholz mit der rechten und eins mit der linken Hand genommen wird.